Verfasserin: Mirjam Aragón von essencial.ch

16.02.2023

Nahrung für die Seele

"Eat the rainbow"

Farbenfrohes Essen ist nicht nur schön für das Auge und die Zellen. Es ist auch Nahrung für die Seele.

Wer kennst das schon nicht: Du hast extremes Verlangen (auf Englisch nennt man das CRAVING) nach Pasta, Du gönnst sie dir und fühlst Dich danach schwer, voll und könntest gleich eine Siesta machen? Und denkst vielleicht, hätte ich lieber einen Salat gegessen…
Welche Farben hatte Deine Mahlzeit? Beige mit Rot? oder Beige mit Grün? Oder Beige mit Braun? 
Farbiges Essen auf dem Teller ist nicht nur schön für das Auge. Farben  stehen für Ausgewogenheit, Licht, Leben und Lebendigkeit. Farben regen uns an, sie machen uns glücklich und wir verspüren Leichtigkeit. Wie im Frühling, wenn all die wunderschönen Blumen in unterschiedlichsten Farben und Formen aus dem Boden spriessen.

Nahrung für die Seele

Was sagen die Farben aus?

Weshalb sind Farben nun so wichtig in unserer Enährung? 

Anhand der Farben können wir sehen, welche Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sie enthalten. Wenn wir also viele verschiedenfarbige Lebensmittel zu uns nehmen, können wir davon ausgehen, dass uns keine Nährstoffe fehlen und wir genügend sekundäre Pflanzenstoffe zum Schutz unserer Gesundheit aufnehmen. 

Pflanzen produzieren sekundäre Pflanzenstoffe, um sich selber vor Schädlingen und Austrocknung zu schützen. Und auch um Insekten zur Vermehrung und Verbreitung ihrer Gattung anzuziehen.

Viele dieser Stoffe schützen auch unsere menschlichen Zellen vor Oxidation und freien Radikalen, Allergenen, Infektionen, regulieren den Blutzucker und das Herz-Kreislauf-System, sind Nahrung für unsere guten Bakterien im Darm etc. 

Good to know

Gut zu wissen, dass viele sekundäre Pflanzenstoffe beim Erhitzen kaputt gehen und im Wasser beim Waschen und Kochen ausgeschwemmt werden. Deshalb wird  empfohlen jeden Tag auch Rohkost zu sich zu nehmen. 

Nahrung für die Seele

Damit meine ich nicht nur einen grünen Salat, denn auf diese Weise hat man höchstens ein bisschen Chlorophyll und Cellulose gegessen… Viel mehr meine ich auch rohes Gemüse wie Rotkohl, Rote Bete, Karotte, Gurke, Sprossen, Tomaten, Avocado, Blumenkohl, Brokkoli, Süsskartoffeln (ja, die kann man auch roh essen), grüne und schwarze Oliven, Kapern und natürlich Früchte in allen Variationen. Es muss wirklich nicht gespart werden mit diesen wunderbaren rohen Köstlichkeiten.

Wenn der Organismus Rohköstliches nicht gewohnt ist, kann er zu Blähungen neigen. Das wird sich mit der Zeit einpendeln. Nach Rohkost sollte man sich jedoch nicht mit einem süssen Dessert belohnen. Denn Zucker und Rohkost ist die perfekte Kombination für Gasbildung (Gärung) im Darm… Deshalb mein Tipp: Langsam die Portionen an Rohkost im Alltag steigern. Kaltgepresste Frucht und Gemüsesäfte (also unpasteurisiert), bieten eine wunderbare Möglichkeit grössere Portionen an Rohkost in den Alltag zu integrieren. Und wem Rohkost am Anfang gar nicht wohl bekommt, der kann das Gemüse ganz kurz und schonend, am besten in einem Dampfsieb dämpfen.

Bist Du manchmal Ideenlos? Kennst Du „Craving“ und weisst nicht, wie Du es umgehen sollst?

Lass Dich in meinen Kochkursen inspirieren. Ich freue mich mit Dir zusammen Deine Leibgerichte zu veganisieren und sie farbenfroh zu gestalten. Mit Leichtigkeit und viel Freude.

Deine Mirjam

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